Natur & Kultur
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Monument im Pfälzerwald: Die Burgruine Drachenfels

Wein, Wald und jede Menge Sandstein – Wandern im Pfälzerwald hat seinen eigenen Charme. Bei meiner Tour auf dem Pfälzer Waldweg hat mein Weg u.a. auf die Burgruine Drachenfels geführt. Neben einem wunderbaren Ausblick auf das Umland bietet die 800 Jahre alte Ruine auch jede Menge mittelalterliche Eindrücke.

In der Südwestpfalz, nahe der deutsch-französischen Grenze erstreckt sich das Dahner Felsenland. Eine Ansammlung von lauschigen Wäldern, altehrwürdigen Monumenten und imposanten Felsformationen, durch die sich mehrere Fernwanderwege ziehen. Dabei kommen Wanderer früher oder später an der Burg Drachenfels vorbei. Die mittelalterliche Anlage ist in eine Buntsandstein-Felsformation gebaut und schon von Weitem zu sehen. Neben einem guten Platz zum Rasten gibt es hier einiges zu sehen.

Burg Drachenfels: Ein Monument der Geschichte

Trotz dem guten Erhalt der Anlage ist nicht viel über die Burg bekannt. Vermutlich wurden hier im Jahr 1200 die ersten Anlagen errichtet. Mehr als dreihundert Jahre später wurde die Burg komplett zerstört. Jedoch sind noch zahlreiche Felsengänge und mittelalterliche Strukturen erhalten, die dankenswerterweise touristisch erschlossen wurden. So können Besucher zahlreiche Räume erkunden, über solide Stahltreppen den Felsen bezwingen und schließlich den höchsten Punkt der Anlage erreichen und den Ausblick über das Dahner Felsenland genießen. Der Name der Burg stammt übrigens von dem Bild eines Drachen, der in eine der Sandsteinwände eingeritzt wurde. Leider ist die Zeichnung mittlerweile nicht mehr gut zu erkennen.

Anfahrt und Route zum Drachenfels

Ihr könnt die Burg Drachenfels entweder zu Fuß oder mit dem Auto gut erreichen. Von Busenberg aus (einem kleinen Städtchen zwischen Pirmasens und Landau in der Pfalz) seid ihr in etwa einer halben Stunde vor Ort. Für Wanderer bestehen zahlreiche Fernwanderwege in der Region, wie der Pfälzer Waldpfad und dem Felsenland-Sagenweg, die euch auch an der Burg Drachenfels vorbeiführen. Wer mit dem Auto anreisen möchte, kann sein Gefährt an der bewirtschafteten Drachenfelshütte abstellen. Über den Nahverkehr ist die Burg ebenfalls zu erreichen. Allerdings ist das Nahverkehrsnetz in der Pfalz nicht übermäßig gut ausgebaut. Daher solltet ihr den letzten Bus immer gut im Blick haben. Ich musste meine Wanderung tatsächlich vorzeitig abbrechen, weil ich sonst nicht nach Hause gekommen wäre.

Die Burg ist übrigens bei weitem nicht das einzige Sandsteinmonument, das ihr im Dahner Felsenland begutachten könnt, daher lässt sich ein Besuch des Gemäuers auch mit weiteren Highlights verbinden. Als Ausflugsziel lohnt sich die Burg Drachenfels daher auf jeden Fall. Denn neben dem tollen Ausblick auf der Spitze und der historischen Ausstrahlung der Anlage hat die Burg noch einen weiteren Vorteil auf ihrer Seite: Ein Besuch kostet nichts. Also worauf wartet ihr noch?

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